Die Reben haben sich gut nach einem Monat von den Frostnächten Ende April erholt. Das Erlesen der Schosse ist mittlerweile abgeschlossen. Nun schlaufen wir die Triebe in die Drahtanlage zu einer stetig wachsenden Laubwand ein.
Mitte Juni steht nun die Traubenblüte an, hieraus bilden sich in der Folge die Traubenbeeren. Sobald die Laubwand oben aus der Drahtanlage ragt, werden die Schosse gegipfelt, d.h. diese werden oben abgeschnitten damit die Kraft der Rebe nicht in den Triebspitzen verpufft, sondern sich in den Trauben konzentrieren kann.
Nach der Blüte werden die Blätter um die Trauben sorgfältig von Hand entfernt (Auslauben) mit dem Ziel einer guten Durchlüftung der Traubenzone. Damit schützen wir die Trauben vor Fäulnis und Pilzbefall. Unter den Reben wird das Gras laufend, alternierend zurückgeschnitten.